Gesprächskreis für Blinde und Sehbehinderte

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Wie können Menschen, deren Sehfähigkeit eingeschränkt ist, ihren Urlaub organisieren? „Das funktioniert und dafür gibt es viele Möglichkeiten und Angebote“, weiß Ursel Niemeijer, die über dieses Thema beim nächsten Treffen des Gesprächskreises für Blinde und Sehbehinderte im Mehr Generationen-Haus Stuhr Brinkum am Donnerstag, 15. Oktober von 15.30 bis 17.00 Uhr mit ihren Gästen ins Gespräch kommen will.

Wichtig sei die richtige Vorbereitung einer Reise, erzählt Niemeijer, die den Gesprächskreis ehrenamtlich leitet, „Es geht schon damit los, das richtige Hotel oder die passende Unterkunft zu finden.“ Aber es gäbe zahlreiche Anbieter, die sich auf die spezielle Klientel der Blinden und Sehbehinderten und deren Bedürfnisse eingestellt haben. „Gerne möchte ich mit meinen Gästen besprechen, wie man diese findet und welche Erfahrungen sie bereits gemacht haben.“

Selbstverständlich seien im Gesprächskreis nicht nur Betroffene jeden Alters, sondern auch Angehörige oder am Thema Interessierte herzlich willkommen, so Niemeijer.

„Wenn das Nachlassen der Sehkraft das bisherige Leben komplett auf den Kopf stellt, ist es gut zu wissen, dass man mit den Herausforderungen nicht allein ist“, ergänzt sie. Niemeijer ist nicht selbst betroffen, aber aus eigenen Erfahrungen in ihrem privaten Umfeld mit dem Thema vertraut. „Wir möchten im MGH gerne ein Forum bieten, in dem wir Menschen mit ähnlichen Lebenssituationen zusammenbringen.“

Der Gesprächskreis für Blinde und Sehbehinderte trifft sich im Mehr-Generationen-Haus Stuhr-Brinkum, Bremer Str. 9, jeden dritten Donnerstag im Monat, immer von 15.30 bis 17.00 Uhr - das nächste Mal also am 15. Oktober.

Die Teilnahme ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein Parkplatz ist vorhanden, für eine größtmögliche Mobilität stehen vor Ort ehrenamtliche Mitarbeiter des Hauses zur Verfügung. Nähere Informationen unter Tel. 0421 – 80 60 98 74 oder im MGH-Büro.

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