Gesprächskreis für Bewegungseingeschränkte
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„Wie komme ich durch die kalte Jahreszeit?“ fragt Marita Ledebur sich und ihre Gäste beim nächsten Treffen des Gesprächskreises für Bewegungseingeschränkte im Mehr-Generationen-Haus Stuhr-Brinkum (MGH) am Donnerstag, 13. November von 15.30 bis 17.00 Uhr.
„Auch für Nicht-Behinderte ist die kalte Jahreszeit eine besondere Herausforderung“, weiß Ledebur. „Wenn die Tage kürzer werden, sollte man besser aufpassen, dass nicht auch die Stimmung darunter leidet“, ergänzt sie. Welche Ideen jeder Einzelne dazu hat, möchte sie gerne mit den Teilnehmern des Gesprächskreises diskutieren. Da der „November-Blues“ uns alle angeht freut sich Ledebur natürlich auch über nichtbehinderte Gäste. „Unser Gesprächskreis lebt Inklusion und ist selbstverständlich barrierefrei für jeden“, schmunzelt sie.
Der Gesprächskreis für Bewegungseingeschränkte im MGH wendet sich in erster Linie an alle, deren Beweglichkeit dauerhaft oder für einen längeren Zeitraum eingeschränkt ist, sei es zum Beispiel durch Verletzungen, Gelenkersatz, bei Multipler Sklerose oder nach einer Amputation. Angehörige und am Thema Interessierte sind ebenfalls herzlich willkommen. Ziel ist es, miteinander ins Gespräch zu kommen, sich auszutauschen, Blickwinkel zu verändern, Gehör und Verständnis zu finden.
Moderiert wird der Gesprächskreis von Marita Ledebur und Anita Friedl. Beide sind selbst Betroffene und sprechen aus eigener Erfahrung.
Der Kreis trifft sich immer am zweiten Donnerstag im Monat von 15.30 bis 17.00 im Mehr-Generationen-Haus Stuhr-Brinkum in der Bremer Str. 9, das nächste Mal am 13. November. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ein Parkplatz ist vorhanden, im Haus helfen ehrenamtliche Mitarbeiter des MGH bei der Mobilität. Nähere Informationen unter Tel. 0421 – 80 60 98 74 oder im MGH-Büro.