Canasta, Schach und Rummikub

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„Gemäß Wikipedia trainieren Gesellschaftsspiele die sozialen Kompetenzen und sind daher pädagogisch wertvoll. Man lernt zu kooperieren und andere einzuschätzen. Das Gewinnen sorgt für Erfolgserlebnisse und Motivation und stärkt das Selbstbewusstsein“, erzählt Daniela Gräf, Leiterin des Mehr-Generationen-Hauses Stuhr-Brinkum (MGH) in der Bremer Str. 9. „Man kann aber auch einfach sagen: Spielen macht unglaublich Spaß!“

Nach anderthalb Jahren Corona-Pause gehen nun die Spiele-Gruppen des MGHs wieder an den Start.

Montags von 14 bis 17 Uhr treffen sich in der gemütlichen Atmosphäre des Begegnungs­cafés bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen Kartenspieler, die ihre Fertigkeiten im Doppelkopf, Canasta, Skat oder Skippo erproben. Insbesondere die Doppelkopfspieler würden sich sehr über Verstärkung freuen!

Dienstagsabends ab 18.30 Uhr findet der „Abendliche Spieletreff“ statt. Die Idee zu dieser offenen Veranstaltung hatte Susanne Hamel-Timmermann aus Weyhe: „Wir sind richtige Spiele-Liebhaber, die gerne die klassischen Brettspiele wie Monopoly oder Halma spielen, aber auch moderne Gesellschaftsspiele wie z.B. Charterstone, 7 Wonders oder die Legenden von Andor. Unsere Schränke sind voll mit den unterschiedlichsten Spielen“, erzählt sie. „Jeder kann aber auch gerne eigene Spiele mitbringen. Denn“, so weiß sie, „Spielen ist Kommunikation, Anregung und Spannung in einem.“

Der Spieletreff am Mittwoch, immer von 14.30 bis 17.00 Uhr, lädt ebenfalls Kartenspieler zu einer gemütlichen Runde Rommé, Canasta oder Rommikub ein. Aber auch für andere Gesellschaftsspiele findet sich immer ein Partner.

„Eines der ältesten Spiele-Angebote im Haus ist – wie könnte es anders sein – das über 2000 Jahre alten Brettspiel Schach“, so Gräf. Immer freitags von 15 bis 17 Uhr treffen sich Menschen jeden Alters „um etwas für den Kopf zu tun“. Neuer ehrenamtlicher Leiter der Gruppe ist Hossein Lankarany. Der Maschinenbau-Ingenieur spielt seit 30 Jahren leidenschaftlich gern Schach und freut sich auf neue Mitstreiter. „Schachweltmeister allerdings“, so schmunzelt er, „wären wohl unterfordert“.

Alle Spiele-Veranstaltungen sind kostenlos, eine Anmeldung ist nicht notwendig. Für das leibliche Wohl ist mit Kaffee, Tee und Kaltgetränken, gerne auch mit einem Stück selbst gemachten Kuchen, gesorgt; ein gemütliches Schwätzchen kommt nie zu kurz.  Bei allen Angeboten sind neue Gäste, ob jung oder alt, herzlich willkommen; einzige Voraussetzung zurzeit: geimpft oder genesen.

Nähere Informationen gern unter 80 60 98 74.

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