Aktuelles

Die MGHs

powered ByGiro.com

Links

Die Bürgerstiftung
Träger des MGH

 

Freiwilligenagentur - Stuhr
Ehrenamtsbörse

 

Kita Löffelchen
Die kleine Kita im MGH

 

MGH - Stuhr Fahrenhorst
Das MGH im Ortsteil Fahrenhorst

 

CT - Varrel
PC Treff für Senioren

Vortrag im MGH „Patientenverfügung – aus pflegerischer Sicht“ wird wiederholt

Für viele, meist jüngere Menschen kostet es Überwindung, sich mit existenziellen Fragen wie Krankheit und Sterben auseinanderzusetzen. Was geschieht mit mir, wenn ich meinen Willen nicht mehr äußern kann? Was ist, wenn ich nicht mehr fähig bin eigene Entscheidungen zu treffen? Um in einer solchen Lage sein Selbstbestimmungsrecht zu wahren und Einfluss auf die eigene Behandlung zu nehmen, gibt es die Patientenverfügung. Vereinfacht gesagt ist sie eine schriftliche Erklärung, in der ein mündiger Mensch festlegt, wie er oder sie im Falle einer schweren Krankheit medizinisch und pflegerisch behandelt werden möchte.

„Dabei sollte es nicht allein um ärztliche Eingriffe oder die Verweigerung lebensverlängernder Maßnahmen gehen“, sagt Zühlsdorf. „Wichtig sind auch die vielen kleinen, uns so selbstverständlichen Aspekte, die dem allgemeinen Wohlbefinden zuträglich sind: Auf welcher Seite liege ich am liebsten? Was sind meine Lieblingsspeisen und was mag ich gar nicht? Welche Musik gefällt mir oder würde ich mich freuen, wenn man mir vorliest? Und wer aus meinem persönlichen Umfeld sollte für die Umsetzung der Patientenverfügung herangezogen werden?“ Auch persönliche Wertvorstellungen könnten in eine Patientenverfügung einfließen. Was ist meine Einstellung zum Leben und Sterben? Bin ich religiös oder nicht? Solche Dinge dienten als wichtige Ergänzung und Auslegungshilfe für Angehörige und Pflegekräfte.

„Ich habe in meinem Berufsleben schon viele schwierige Situationen erlebt, die durch missverständliche Patientenverfügungen verursacht wurden. Das schafft oft große Unsicherheit sowohl für die Patienten als auch für die Angehörigen und Pflegekräfte“, so die Referentin. Zühlsdorf berichtet vom täglichen Umgang mit Willens­bekun­dungen und erklärt, wie man Patientenverfügungen individueller formulieren kann. Dabei spricht sie auch zu denjenigen, die bereits eine Patientenverfügung erstellt haben. Diese können bei Bedarf zur Durchsicht mitgebracht werden. Der Eintritt zu dem Vortrag ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

adresse1

adresse2

adresse3